Für mehr integre Funktionäre wie Edgar Díaz Navarro

Edgar Díaz Navarro, Leiter des Órgano Interno de Control del Tribunal Estatal Electoral del Estado de Guanajuato, Mexiko. Foto: Congreso del Estado de Guanajuato, Mexiko.

Von Eduardo Estala Rojas*

Übersetzt aus dem Spanischen ins Deutsche von Sven Ehlert**

Als Beispiel für kulturelle Bildung und einem an seinen Idealen festhaltenden sozialen Akteur steht Edgar Díaz Navarro stellvertretend für die integren Funktionäre, die der Staat Guanajuato derzeit benötigt. Foto: Tribunal Estatal Electoral del Estado de Guanajuato, Mexiko.

„Ich beteuere, dass ich die Verfassung Mexikos, die Verfassung des Staates Guanajuato und die Gesetze, die durch ebendiese gestützt werden und auf ihrer Basis entwickelt wurden loyal und patriotisch in der Funktion als Leiter des Órgano Interno de Control del Tribunal Estatal Electoral del Estado de Guanajuato (Bundeswahlinstitut und Wahlgerichtshof) achten werde.”

Mit diesen Worten erklärte Edgar Díaz Navarro am 29. Juni 2017 bei seiner Wahl durch die Abgeordneten des Congreso del Estado de Guanajuato (Kongress des Bundesstaates Guanajuato) seinen Amtsantritt. Hierfür stellte er sich einer öffentlichen Wahl.

Er ist geboren in der Ciudad de León, Guanajuato (Mexiko) im Jahre 1976. Sein Vater  Juan Díaz Gómez ist ein pensionierter Postbeamter des Postal Mexicano, seine Mutter Beatriz Navarro Reyes ist pensionierte Grundschullehrerin, die sich 46 Jahre im Dienste der Bildung für die jungen Generationen aufopferte.

Díaz Navarro ist neben seiner Tätigkeit als Buchhalter der Universidad de Guanajuato Dozent für Verwaltung und Qualitätsmanagement des El Colegio de León A.C. Außerdem besitzt er ein einen Abschluss in Philosophie und er absolviert zusätzlich ein Studium der Rechtswissenschaften. Er ist somit Lehrer und Dozent an diversen universitären Institutionen in León und der Stadt Guanajuato.

Als Leiter des Órgano Interno de Control del Tribunal Estatal Electoral del Estado de Guanajuato wurde er vereidigt der Zivilgesellschaft Guanajuatos zu dienen und ist ihr dementsprechend Rechenschaft schuldig.

Eines seiner Hauptanliegen ist die Errichtung eines Instituts für Administration und Forschung, welches dem Wachstum und der Verbesserung der öffentlichen Einrichtungen Mexikos dienen soll.

Vor seiner Vereidigung war er Direktor für Planung und Entwicklung am Colegio de Estudios Científicos y Tecnológicos in Guanajuato, Koordinator für Wirtschaftsprüfung, Koordinator für Planung und Umsetzung der obersten Steuerbehörde Guanajuatos und Wirtschaftsprüfer bei dem international agierenden Unternehmen Deloitte und im Unternehmen Flexi.

Als Beispiel für kulturelle Bildung und einem an seinen Idealen festhaltenden sozialen Akteur steht Díaz Navarro stellvertretend für die integren Funktionäre, die der Staat Guanajuato derzeit benötigt. Unter nachfolgendem Link kann man die einzelnen von Díaz Navarro durchgeführten Wirtschaftsprüfungen abrufen:

http://transparencia.teegto.org.mx/24informes_auditorias.html

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  • *Eduardo Estala Rojas ist Gründungsmitglied und Direktor des Mexican Cultural Centre (MCC), Vereinigtes Königreich. Derzeit ist er Berater und Organisator des wichtigsten akademischen Events für mexikanische Studierende im Vereinigten Königreich: dem XVIII Symposium of Mexican Students and Studies in the United Kingdom, welches 2021 an der Universität in Nottingham (Vereinigtes Königreich) stattfinden wird.
  •  **Sven Ehlert ist Lehrer für die Fächer Spanisch und Geschichte an einer deutschen Schule. Er studierte an der Universität Duisburg-Essen und ist Mitglied des beratenden Vorstandes des Mexican Cultural Centre (MCC), Vereinigtes Königreich.

Roma Díaz: 20 jahre spanisches Theater in Chicago

Ehrengäste Hugo Salcedo und Juan Carlos Embriz. Foto: Rafael Ortiz Calderón.

Verfasst von Eduardo Estala Rojas*

 Übersetzt aus dem Spanischen ins Deutsche von Sven Ehlert**

Am 21. Dezember 2019 fand eine Hommage zu Ehren des Regisseurs Roma Díaz (Morelia, Michoacán, México, 1968) im Museo Nacional de Arte Mexicano (Nationales Museum der Künste Mexikos) von Chicago aufgrund seiner Errungenschaften für die spanischsprachige Gesellschaft während seiner zwanzigjährigen Tätigkeit in Illinois, Vereinigte Staaten von Amerika, statt.

Theaterstück „Luvina” von Juan Rulfo, inszeniert von Roma Díaz, Szenographie durch Esperanza Gama und der technischen Unterstützung von Mario Torres. Foto: Rafael Ortiz Calderón.

Während dieser Ehrung wurde das Stück „Luvina“ von Juan Rulfo unter der Leitung von Roma Díaz und unter der szenischen Inszenierung durch Esperanza Gama und der technischen Leitung von Mario Torres aufgeführt.

Am Theaterstück beteiligt waren: Lauro López, Sergio Silva, Juan R. Cruz, Héctor García, Marco Antonio Puente, Rafael Manzo, Luiza Franco, Itzel Cosme, Roberto Díaz Blanquel und Isis Cosme. Ihnen dankt das Mexican Cultural Centre (MCC) für ihre Teilnahme.

Lauro López erhält eine Auszeichnung für seine 20-jährige Tätigkeit als Schauspieler am spanischen Theater in Chicago. Foto: Rafael Ortiz Calderón.

Im weiteren Verlauf wurden weitere Ehrungen verliehen, etwa an Lauro López für seine zwanzigjährige Tätigkeit als Schauspieler am spanischen Theater in Chicago. Auch Rogelio Olguín erhielt für seine fotographische Dokumentation der Werke Roma Díaz seit 1999 eine Auszeichnung. Eine Hommage erhielten zudem die Schauspieler Carlos Jaime, Alfonso Seiva und Gerardo Quintero Rivera, die allerdings nicht an der Zeremonie teilnehmen konnten. Ihre Danksagungen für die Auszeichnungen wurden per Videobotschaft und Nachrichten in Social-Media-Kanälen verbreitet.

Geladen als Ehrengäste waren der Dramaturg Hugo Salcedo und Juan Carlos Embriz, Direktor der Compañía Universitaria de Teatro de la Universidad Autónoma del Estado de México (UAEM). Beide hoben die besonderen Leistungen für das spanische Theater durch Roma Díaz in Mexiko und den Vereinigten Staaten von Amerika hervor.

Der Schauspieler und Assistent von Roma Díaz, Mario Torres, beschreibt die langjährige Zusammenarbeit als gewinnbringend. Durch sie lernte er „Disziplin, die Begeisterung des Schauspielerns, die Bedeutung der Zusammenarbeit und die des Austausches verschiedener künstlerischer Richtungen. So konnten künstlerische Barrieren überwunden werden, auch soziale Brücken zwischen Chicago, Pilsen und La Villita gebaut werden.“

Der Journalist und Schauspieler Gerardo Quintero Rivera sieht den Verdienst der Arbeit von Roma Díaz darin, dass „durch seine Geduld und durch sein künstlerisches Talent es ihm stets gelingt, mit wenig finanziellen Mitteln Magie zu erzeugen.“

Kunstwerk von Esperanza Gama. Technik: kolorierte Bleistifte auf Leinwand, 2019.

Esperanza Gama, zuständig für Bühneneffekte und Lichtgestaltung, hebt abschließend hervor: „Aus der Zusammenarbeit mit Roma Díaz habe ich gelernt, dass Geduld und Bildung im Umgang mit szenischer Gestaltung im Rahmen kollektiver Arbeit eine exponierte Bedeutung beiwohnen. Diese Beharrlichkeit, die stets zur Lösung von Problemen führte, war wegweisend. Die Theatergesellschaft „El Tecolote” und seine szenischen Inszenierungen offerieren lateinamerikanischen Schriftstellern und der spanischen Migrationsgesellschaft in den Vereinigten Staaten von Amerika die Möglichkeit Kultur zu gestalten und wahrzunehmen.“

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Kurzbiografie des Regisseurs

Roma Díaz: 20 jahre spanisches Theater in Chicago. Foto: Rafael Ortiz Calderón.

Roma Díaz studierte Literatur und Theater an der Facultad de Filosofía y Letras der Universidad  Nacional Autónoma de México (UNAM). Er war Schüler von Soledad Ruiz, Héctor Mendoza, Ludwik Margules, Rafael Pimentel, Marcela Ruiz Lugo, Germán Castillo und Héctor Gómez.

Er gründete die Theatergesellschaft „El Tecolote” in Chicago, Illinois, Vereinigte Staaten von Amerika, im Jahre 2006. Seit 1999 hat er 28 Theaterstücke am Theater in Chicago inszeniert, unter anderem: „Volver a decir el mar” von Sergio Peregrina, „Los niños prohibidos” von Jesús González Dávila, „Cuando el tecolote canta…” von Maribel Carrasco, „Un robo y una lotería” von Constancio S. Suárez, „Un misterioso pacto” von Oscar Liera, „El rescate” von Jairo Aníbal Niño, „Las rejas” von Carmen Natalia, „Adiós a un amigo” von Gerardo Quintero Rivera, „Sigue adelante Dolores” (Creación Colectiva-Instituto del Progreso Latino), „El fandango de los muertos” von Constancio S. Suárez, „Un cuento de Navidad” von Emilio Carballido, „La ley de Herodes” von Luis Estrada, „La vida inútil de Pito Pérez” von José Rubén Romero, „Pedro y El Capitán” von Mario Benedetti, „El muro” von Egon Wolff, „La pasión de Hidalgo” von Fausto Zerón Medina und Lauro López, „Comala” und „Luvina” von Juan Rulfo, „Ceviche en Pittsburgh” von José Castro Urioste.


*Eduardo Estala Rojas ist Vorsitzender und Gründungsmitglied des Mexican Cultural Centre (MCC), Vereinigtes Königreich. Derzeit ist er Berater und erster Ansprechpartner für mexikanische Studien und akademische Veranstaltungen im Vereinigten Königreich, hierbei ist besonders das „XVIII Symposium of Mexican Students and Studies in the United Kingdom“ (8. bis 10. Juli 2020 an der Universität Nottingham) hervorzuheben.

**Sven Ehlert ist Lehrer für die Fächer Spanisch und Geschichte an einer deutschen Schule. Er studierte an der Universität Duisburg-Essen und ist Mitglied des beratenden Vorstandes des Mexican Cultural Centre (MCC), Vereinigtes Königreich.

Internationalisierung der Academia Mexicana de Lógica (Mexikanische Akademie der Logik)

Verfasst von Jesús Jasso Méndez und Eduardo Estala Rojas

Kontaktdaten: aml.directiva@gmail.com, coordinacion.eidl@gmail.com

Übersetzt aus dem Spanischen ins Deutsche von Sven Ehlert


XIX Internationales Zusammenkommen der Didaktik der Logik (EIDL), 2016. Diese akademische Veranstaltung fand im Haus des Buches in der UNAM-Universität in Mexiko statt. Foto: Academia Mexicana de Lógica, A.C.

Das internationale Zusammenkommen der Didaktik der Logik (EIDL) und das internationale Symposium der Erforschung der Logik und Argumentation (SIILA) stellen die beiden hauptsächlichen mexikanischen Veranstaltungen auf internationalem Niveau dar, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Forschung und Lehre der Logik auf universitärem Niveau weiter auszubauen und zu entwickeln.

Aus dem Jahre 1996, hervorgegangen aus einer Zusammenarbeit zwischen dem Institut für philosophische Forschung der UNAM, der Fakultät der Philosophie und Schriften, UNAM, der Fakultät der Philosophie der Universität Veracruz und der „Escuela Nacional Preparatoria“ der UNAM, stammt der Workshop zur Didaktik der Logik.

Dieser Workshop samt seinen Resultaten ist der direkte Vorgänger des EIDL und der SIILA. 1998 wurde das erste Zusammenkommen der Didaktik der Logik abgehalten und wurde fortan bis 2003 jährlich wiederholt, bis zur Gründung der Academia Mexicana de Lógica. Diese Akademie ist seither der Organisator ähnlicher akademischer Veranstaltungen in diesem Bereich.

Die Academia Mexicana de Lógica ist eine wohltätige Vereinigung. Sie fördert den internationalen Austausch, die Bildung und Forschung und die Verbreitung der Logik als Forschungsfeld in Mexiko und dem Ausland.


Die hauptsächlichen Veranstaltungen, die die Academia Mexicana de Lógica austrägt, sind der bereits erwähnte Workshop zur Didaktik der Logik, das jährlich stattfindende Zusammentreffen auf internationaler Ebene der Logik, die Olympiade der Logik (gegründet im Jahre 2004) und das internationale Symposium der Erforschung der Logik und Argumentation (seit 2011).

EIDL und SILLA werden derzeit im Rahmen eines Events abgehalten. Seit 2015 arbeiten die Academia Mexicana de Lógica und das Mexican Cultural Centre (MCC) aus dem Vereinigten Königreich gemeinsam und möchten mit ihrer Kollaboration die nationale und internationale Verbreitung der Forschungsergebnisse vorantreiben, den akademischen und diplomatischen Austausch zwischen dem Vereinigten Königreich und Mexiko unterstützen und neue Synergieeffekte nutzbar machen.

Die vom EIDL geleisteten Beiträge diesbezüglich sind: Die Vorstellung von Informatik-Programmen mit deren Hilfe Logik erlernt werden soll; die Vorstellung didaktischer Materialien; die Vorstellung eines akademischen Curriculums zum Erlernen von Logik (syllabí); Erforschung der Methodologie der Didaktik der formalen Logik; Erforschung der Didaktik der informellen Logik; Förderung des kritischen Denkens; Argumentation und Rhetorik; Erforschung der Philosophie der Didaktik und der Logik; Nutzbarmachung der Logik für die Informatik, die Rechtsprechung, die Linguistik, die Mathematik und die Philosophie. Die Forschungsschwerpunkte des SIILA sind die formale und informale Logik, das kritische Denken und Argumentieren, der Begriff der Vernunft und in diesem Zusammenhang die Nutzbarmachung dieser Erkenntnisse auf digitaler Ebene. Ebenfalls im Fokus stehen die Philosophie der Logik und die Modellierung logischen Denkens im mathematischen Kontext.

In diesem Jahr wird ein neues Format im Kontext des Zusammentreffens installiert: Diskussions- und Arbeitstische sollen den Austausch fördern und beleben. Hier sollen die bereits existierenden Beiträge und Themengebiete des EIDL und der SIILA samt Forschungsschwerpunkten vorgestellt, evaluiert und weiterentwickelt werden. Gleichzeitig sollen hier neue Forschungsfelder aufgedeckt und kooperativ erschlossen werden.


Diese Ausgabe EIDL-SIILA 2018 wird veranstaltet in Kooperation zwischen der Internacional Jefferson Universität, dem Mexican Cultural Centre, dem Institut für der Forschung, Technologie und Innovation des Zentrums der Forschung und Lehre der Mathematik der Escuela Normal Urbana Federal J. Jesús Flores, der Multiversidad Educativa, der Universidad CEUMA und dem Programm der Qualitätssicherung  der Bildung  des Bildungsministeriums. Als Sitz der Tagung dient hierbei die Universidad Internacional Jefferson vom 27.  bis zum 30. November 2018 in Morelia, Michoacán, Mexiko und es wird mit der Teilnahme von 100 Gästen aus dem Bereich der Forschung aus Lateinamerika und Europa gerechnet.

Im EIDL haben bereits namhafte Teilnehmer partizipiert wie etwa Dr. María José Frápolli (University College London, Vereinigtes Königreich/ Universidad de Granada, Spanien), Dra. Susan Haack (University of Miami, Vereinigte Staaten von Amerika), Dr. Enrique Alonso (Universidad Autónoma de Madrid, Spanien), Dr. Gustavo Arroyo (Freie Universität Berlin, Deutschland/Universidad Nacional de General Sarmiento, Argentinien), Dr. Leo Groarke (Trent University, Kanada), Dr. Raymundo Morado (UNAM, Mexiko), Dr. Alejandro Herrera (UNAM, Mexiko), Dr. Axel Barceló (UNAM, Mexiko), Dr. Claudio M. Conforti (UCA/UNSTA, Argentinien), Ariel Campirán (UV, Mexiko), Dr. José Alfredo Amor (UNAM, Mexiko), Dr. John Corcoran (University at Buffalo, SUNY, Vereinigte Staaten von Amerika), Dr. Hubert Marraud (Universidad Autónoma de Madrid, Spanien), Dr. Luis Vega Reñón (UNED, Spanien), Itala D’Ottaviano (Universidad de Campinas, Brasilien), Corina Yoris Villasana (UAB, Venezuela),. Atocha Aliseda Llera (UNAM, Mexiko), Dr. Jesús Jasso Méndez (UACM/UNAM, Mexiko), Dr. Juan José Rosales (Venezuela), Frans Van Eemeren (Universität Amsterdam, Niederlande), Gladys Palau (Universidad de la Plata/UBA, Argentinien), Dr. Diógenes Rosales (PUCP, Peru), Mathieu Beirlaen (Ghent University, Belgien), Dr. Adelino Cattani (Universidad de Padua, Italien), Mara Manzano (Universidad de Salamanca, Spanien) und weitere in Mexiko und dem Ausland bekannten Forscher.

 Für weitere Informationen:

 http://www.academiamexicanadelogica.org/


Dem vorliegenden Text liegt der spanische Artikel “ Internacionalización de la Academia Mexicana de Lógica A.C.” von Jesús Jasso Méndez y Eduardo Estala Rojas,, veröffentlicht am 28. August 2017 durch das Mexican Cultural Centre (MCC), zugrunde. Die enthaltenen Informationen wurden aktualisiert mit dem Zweck der Übersetzung in andere Sprachen und Bekanntmachung der Ergebnisse des XXI Zusammenkommens des EIDL und des VIII Symposiums der SIILA in Morelia, Michoacán, México. https://mexicanculturalcentre.com/2017/08/28/internacionalizacion-de-la-academia-mexicana-de-logica-a-c/ Zuletzt überprüft am: 19. November 2018.


Jesús Jasso Méndez ist Professor an der Universidad Autónoma de la Ciudad de México (UACM) / Am Colegio de Filosofía, Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM). Vizepräsident der Academia Mexicana de Lógica, A.C. Mitglied des Nationalen Sistems der Forschung (SIN), CONACyT, México. Kontaktadresse: jess.jasso@gmail.com

Eduardo Estala Rojas ist Gründungsmitglied und seither Direktor des Mexican Cultural Centre (MCC), Vereinigtes Königreich. Er ist Mitglied der Academia Mexicana de Lógica, A.C. und kollaboriert mit der Universidad de Guanajuato. Er ist Gründer der Koordination der Kommunikation und Kultur der französischen Allianz in Guanajuato, Mexiko. Kontaktadresse:  mexicanculturalcentre@gmail.com

Sven Ehlert ist Lehrer der Schulfächer Spanisch und Geschichte. Er absolvierte sein Studium an der Universität Duisburg-Essen. Er ist Mitglied im beratenden und ständigen Beirat des Mexican Cultural Centre (MCC), Vereinigtes Königreich.

Pioniere der mexikanischen Digital-Diplomatie in der Welt

Von Eduardo Estala Rojas*

Übersetzung aus dem Spanischen ins Deutsche durch Sven Ehlert**

Das Mexican Cultural Centre (MCC), Vereinigtes Königreich, feiert sein fünfjähriges Bestehen als erstes mexikanisches digitales Zentrum, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat wissenschaftliche, kulturelle und künstlerische Beiträge einem internationalen Publikum zur Schau zu stellen.


Eduardo Estala Rojas, Gründungsmitglied und seither Leiter des Mexican Cultural Centre (MCC), Vereintes Königreich. Foto: Lidia Á. García.

Das MCC leistet auf diesem Gebiet Pionierarbeit und es agiert mit denselben Eigen und Körperschaften eines „analogen“, physischen Zentrums: So zählt zur Struktur des MCC ein Vorsitz, ein Beirat und es ist offiziell registriert und zertifiziert im Vereinigten Königreich.

Die Kommunikationsabteilung wird geleitet von Lidia Ángeles García González und der Vorsitz beziehungsweise der beratende Beirat von Adriana E. Vera Pérez, Antonio Galván García, Carlos Jaime, Édgar Rincón Luna, María Refugio García González, Roma Díaz und Sven Ehlert. Eine der großen Vorteile über ein virtuelles Zentrum zu agieren liegt darin begründet, dass die schier unendlich erscheinenden Möglichkeiten des Internets für die Publikation diverser Arten von Inhalten mit einem physischen Zentrum allein nicht zu bewerkstelligen wären. Es können mehr Menschen erreicht und ein Netzwerk leichter gesponnen werden.

Unsere physischen Sitze befinden sich demzufolge dort, wo unsere Gründer, Beiräte, Ehrenämter und Wohltäter sitzen. So gelingt es uns neue Inhalte in und außerhalb Mexikos zu generieren.

Eine kurze Historie des MCC

15 Stimmen der mexikanischen Kultur, Mexiko–Vereinigte Staaten von Amerika–Vereinigtes Königreich. Kompilator und Herausgeber: Eduardo Estala Rojas (2014).

AM 16. September 2013 begann das Mexican Cultural Centre (MCC) seine Arbeit, indem es ein digitales Dossier über die Kunst und Kultur veröffentlichte, die Mexikaner aus dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten von Amerika und Mexiko miteinander verbanden. Im Jahre 2014 wurde ein elektronisches Buch veröffentlicht: „15 voces de la cultura mexicana, México-Estados Unidos-Reino Unido“ (15 Stimmen der mexikanischen Kultur, Mexiko–Vereinigte Staaten von Amerika–Vereinigtes Königreich). 2014 wurde ein weiteres E-Book veröffentlicht: „The Mexican Cultural Centre:”. Kompilator und Herausgeber: Eduardo Estala Rojas.

Am 30. Januar 2014 äußerte sich der Schriftführer der Auswärtigen Angelegenheiten Mexikos José Antonio Meade Kuribreña (2012-2015) hocherfreut über die Tätigkeiten des MCC: „Große Anerkennung für das Mexican Cultural Centre (MCC), Vereinigtes Königreich, für das Vereinen und Schaffen eines Netzwerkes von Experten, dessen hochwertige Arbeit darin besteht, Beiträge über mexikanische Kultur über das MCC einem breiten Publikum zur Verfügung zu stellen.“

Am 12. November 2015 erhielt das Mexican Cultural Centre (MCC) im Club de Industriales de la Ciudad de México den 18. Premio Nacional de Comunicación „José Pagés Llergo.”

Am 12. November 2015 erhielt das Mexican Cultural Centre (MCC) im Club de Industriales de la Ciudad de México den 18. Premio Nacional de Comunicación „José Pagés Llergo”, „Por los Derechos del Hombre”, in der Sparte Website für „die ausgesprochen hohe Qualität des Inhalts und dessen Zugänglichkeit weltweit”, wie von der Jury besonders hervorgehoben wurde. Die 18. Auflage dieser Preisverleihung organisierten die Fundación José Pagés Llergo A. C., die Comisión Nacional de Derechos Humanos (CNDH), die Facultad de Ciencias Políticas der UNAM und die Zeitschrift der Universidad de México.

Bisher veröffentlichte das MCC vier E-Books in seiner digitalen Bibliothek: „Es ist besonders wichtig, öffentliche Bibliotheken zu besuchen und zu unterstützen, gleichzeitig auch für uns die spanische Sprache und indigene Sprachen Mexikos im Ausland zu fördern und zu repräsentieren“, so Eduardo Estala Rojas (2015). „Surgimiento y caída del Imperio Mexicano”, von Lord Acton. Presentación, traducción y notas de Adolfo Castañón (2015);  The Mexican Cultural Centre: 15 voces de la cultura mexicana, México-Estados Unidos-Reino Unido”. Kompilator: Eduardo Estala Rojas (2014); „El bosque y la magia de Sofía”. Autoren: Bertha Alicia Denton Casillas und Eduardo Estala Rojas (2014).

Von 2013 bis 2018 hat das MCC diverse Aktivitäten und Austausche auf verschiedenen Events im Vereinigten Königreich organisiert.

Von 2013 bis 2018 hat das MCC diverse Aktivitäten und Austausche auf verschiedenen Events im Vereinigten Königreich organisiert, etwa im Nottingham Contemporary, in der Nottingham Trent University, der University of Nottingham, der University of Liverpool, das The London Latin American Film Festival (LLAFF), dem Latin American House (LAH), das Symposium of Mexican Students and Studies. Auch in Mexiko ist das MCC bestens vernetzt mit dem Consejo Mexicano para la Diplomacia Cultural (CMDC), der Academia Mexicana de Lógica (AML), der Alianza Francesa de Guanajuato, der Universidad de Guanajuato (Departamentos de Letras Hispánicas, Filosofía e Historia), dem Centro Cultural Tijuana, dem Instituto Cultural de León,  und dem El Diario: La Diplomacia. Enge Kontakte knüpft das MCC auch in den Niederlanden mit der Plattform Plataforma Mexicana de Cooperación Internacional (MexiKans).

Anerkennungen durch diplomatische Amtsträger

Julián Ventura, mexikanischer Botschafter im Vereinigten Königreich, über die Zusammenarbeit und die diplomatischen Tätigkeiten des MCC: „Ich übermittle Ihnen meine hochachtungsvolle Beglückwünschung zu Ihren bisherigen hervorragenden Ergebnissen in diesen ersten fünf Jahres Ihres Bestehens. Ihre Arbeit und Ihr Engagement haben die Freundschaft zwischen Mexiko und dem Vereinigten Königreich noch weiter verstärkt und unsere beiden Nationen noch inniger verbunden. Auch in Zukunft werde ich für Ihre Initiative einstehen.“

Der Botschafter Agustín García López Loaeza, Direktor der Agencia Mexicana de Cooperación Internacional para el Desarrollo (AMEXCID), stellt die internationale Arbeit des MCC heraus: „Mein größtes Anliegen besteht darin, Ihnen für Ihre international ausgerichtete Arbeit zu danken. Es ist Ihnen gelungen, ein positives Bild von Mexiko im Vereinigten Königreich zu etablieren.”

Der Botschafter Juan Carlos Mendoza Sánchez, Direktor des Instituto de los Mexicanos en el Exterior (IME), über die Arbeit des MCC: „Großartige Arbeit zu Gunsten der im Ausland lebenden mexikanischen Gemeinschaften. Ihre Arbeit leistet einen großen Anteil für die Förderung mexikanischer Kultur im Ausland.“

Ergebnisse des Mexican Cultural Centre (MCC), Vereinigtes Königreich

Zwischen 2013 und 2018 wurde unser Portal aus über 100 Ländern aufgerufen und zählt momentan 336 qualitativ hochwertige Beiträge. Hierzu zählen Übersetzungen in sieben Sprachen, 120 Kollaborationen aus über 30 Tätigkeitsbereichen, vier publizierte E-Books, 120 Erwähnungen in Presseerzeugnissen, 88 Veranstaltungen an Universitäten, Museen, Sprachschulen, Kulturzentren und Buchmessen, 88 Seminare, Kultur-und-Sprach-Werkstätten, sowie 88 internationale Ehrungen für die Arbeit unserer Institution. Für mehr Informationen: www.mexicanculturalcentre.com


* Eduardo Estala Rojas, Gründungsmitglied und seither Leiter des Mexican Cultural Centre (MCC), Vereintes Königreich. 

** Sven Ehlert ist Lehrer für die Schulfächer Spanisch und Geschichte an einer deutschen Schule und Mitglied des Beratenden Beirats des Mexican Cultural Centre (MCC), Vereinigtes Königreich.

Eduardo Estala Rojas tritt mit dem Consejo Mexicano für die kulturelle Diplomatie ein

Pressemitteilung des MCC / CMDC

Übersetzt aus dem Spanischen ins Deutsche von Sven Ehlert*


Eduardo Estala Rojas ist Schriftsteller, Journalist und kultureller Diplomat und leitet in dieser Funktion seit 2013 das Mexican Cultural Centre (MCC) im Vereinigten Königreich. Foto: Sinuhé Medina Leal.

Das Consejo Mexicano para la Diplomacia Cultural (CMDC, Mexikanischer Beirat der kulturellen Diplomatie) stellt ein ziviles Bündnis dar, das in Cuernavaca (Morelos, Mexiko) gegründet wurde und sich an den Leitlinien des Institute for Cultural Diplomacy (Berlín, Deutschland) und des The Atlantic Club of Bulgaria (Sofía, Bulgarien) orientiert.

Sowohl das Institute for Cultural Diplomacy, das mehrfach ausgezeichnet seinem Ruf als führende Organisation kultureller Diplomatie nachkommt, als auch der The Atlantic Club of Bulgaria, eine international anerkannte Organisation und Gründungsmitglied der ersten Vereinigung eines transatlantischen Bündnisses außerhalb der Einflusssphäre der NATO, verfolgen das Ziel der Förderung gemeinsamer Werte einer transatlantischen Gemeinschaft zwischen Europa und dem amerikanischen Kontinent. 

„Es stellt eine unglaubliche Ehre dar als Mitglied des Consejo Mexicano para la Diplomacia Cultural für die kulturelle und international ausgerichtete Diplomatie einzutreten. Wir organisieren hervorragende Aktivitäten in diesem Bereich der internationalen Diplomatie und leisten einen großen Beitrag für unser Land, indem wir kulturelle und bildungsorientierte Programme implementieren. Mein Dank und höchstes Ansehen gilt der hervorragenden Arbeit von Dr. Antoaneta Antonova Atanassova, der ersten Präsidentin und Gründungsmitglied des CMDC, genauso wie ihren Mitarbeitern und ihrer Expertise“, so Eduardo Estala Rojas, Leiter des Mexican Cultural Centre (MCC) seit seiner Gründung. 

Das Consejo Mexicano para la Diplomacia Cultural (CMDC, Mexikanischer Beirat der kulturellen Diplomatie).

Eduardo Estala Rojas Werdegang selbst ist von internationalem Austausch geprägt, so brachte ihn seine Laufbahn von Mexiko in die Vereinigten Staaten von Amerika bis ins Vereinigte Königreich. Estala Rojas ist Schriftsteller, Journalist und kultureller Diplomat und leitet in dieser Funktion seit 2013 das Mexican Cultural Centre (MCC) im Vereinigten Königreich. Als Leiter des Mexican Cultural Centre (MCC) seit seiner Gründung gelang es ihm für die akademische Diskussion und dessen internationalen Austausch wichtige Erkenntnisse herbeizuführen, für die das Mexican Cultural Centre (MCC) internationale Anerkennung und Preise verliehen bekam.

Das Programm des CMDC zielt ab auf die Förderung und den Ausbau der kulturellen Diplomatie, der Menschenrechte, der Geschlechtergleichheit, einer gesellschaftlichen Verantwortung eines jeden einzelnen und setzt sich ein für Diversität und Interkulturalität.

„Wir unterstützen akademischen und kulturellen Austausch auf internationaler Ebene und verbreiten die Werte der kulturellen Diplomatie hierbei durch die Organisation von internationalen Events wie etwa Kongressen, Konferenzen, Kolloquien oder Workshops“, unterstreicht Dr. Antoaneta Antonova Atanassova, erste Präsidentin und Gründungsmitglied des CMDC.

Schlussendlich bleibt hervorzuheben, dass das CMDC international hervorragend verknüpft ist, etwa mit der angesehenen niederländischen Organisation I AM PROWORLD, die die digitale Bildung unterstützt. Auch mit dem International Council for Cultural Centers (Bulgarien), eine Organisation, die sich für den Erhalt immateriellen kulturellen Erbes einsetzt, und dem Cultural Agents at Harvard University (Boston, Massachusetts, Vereinigte Staaten von Amerika), einer mehrfach preisgekrönten Organisation, die die Kultur und Kunst im Sinne des Friedens und der Gerechtigkeit fördert.

Para leer el Comunicado de Prensa en español dar clic aquí.


* Sven Ehlert ist Lehrer für die Schulfächer Spanisch und Geschichte an einer deutschen Schule. Er studierte an der Universität Duisburg-Essen und neben seiner Lehrtätigkeit an einem Gymnasium beschäftigt er sich mit einem Dissertationsprojekt über die Entwicklung von Fußballvereinen im franquistischen Spanien.

Eduardo Estala Rojas ingresa al Consejo Mexicano para la Diplomacia Cultural

Comunicado de Prensa MCC / CMDC


“Impulsamos los intercambios culturales y académicos internacionales y difundimos los valores de la diplomacia cultural mediante la organización de eventos internacionales como congresos, seminarios, conferencias, coloquios y talleres, entre otros”, indicó la Dra. Antoaneta Antonova Atanassova, presidente-fundadora del CMDC.

El Consejo Mexicano para la Diplomacia Cultural (CMDC), es una asociación civil, legalmente establecida en Cuernavaca, Morelos, México, que se sustenta en la filosofía del Institute for Cultural Diplomacy (Berlín, Alemania), prestigiada organización internacional que es líder mundial en el tema de la diplomacia cultural, y del The Atlantic Club of Bulgaria (Sofía, Bulgaria), reconocida organización internacional que es el primer miembro de la Asociación del Tratado del Atlántico sin ser integrante de la OTAN y cuya misión es la de promover los valores de la comunidad euro-atlántica.

“Es un honor ingresar como miembro al Consejo Mexicano para la Diplomacia Cultural, ya que realiza un trabajo excepcional en la organización de actividades internacionales, al igual que en la implementación de programas educativos y culturales que benefician a nuestro país. Mi reconocimiento y admiración por la gran labor de la Dra. Antoaneta Antonova Atanassova, presidente-fundadora del CMDC, junto a su equipo de expertos”, señaló Eduardo Estala Rojas, director fundador del Mexican Cultural Centre (MCC).

Con una destacada trayectoria profesional en México, Estados Unidos y Reino Unido, Eduardo Estala Rojas es escritor, periodista y diplomático cultural, quien dirige desde el 2013 al Mexican Cultural Centre (MCC), Reino Unido, en donde ha obtenido importantes resultados académicos y culturales, reconocimientos y premios internacionales por su labor en beneficio de México en el extranjero.

Los programas del CMDC se centran en la promoción y el fomento de la cultura democrática, los derechos humanos, la equidad de género, la responsabilidad social corporativa y la gestión de la diversidad y la interculturalidad. Además, son generadores del desarrollo sostenible y la transformación social.  

“Impulsamos los intercambios culturales y académicos internacionales y difundimos los valores de la diplomacia cultural mediante la organización de eventos internacionales como congresos, seminarios, conferencias, coloquios y talleres, entre otros”, indicó la Dra. Antoaneta Antonova Atanassova, presidente-fundadora del CMDC.

Finalmente, es importante señalar que la CMDC tiene alianzas estratégicas internacionales con la reconocida organización holandesa I AM PROWORLD, que promueve la educación tecnológica; el International Council for Cultural Centers (Bulgaria), renombrada organización internacional que promueve las relaciones culturales y la preservación del patrimonio cultural inmaterial; los Cultural Agents at Harvard University (Boston, Massachusetts,  Estados Unidos), célebre organización internacional que promueve la cultura y las artes para la paz y la justicia.

Dialog zwischen Kulturen

Von Rose Mary Salum*

Übersetzt aus dem Spanischen ins Deutsche von Sven Ehlert**


Rose Mary Salum ist Schriftstellerin, Verlegerin und Gründerin der zweisprachigen Zeitschrift Latin American Voices, USA. Foto: Notimex.

Die Kunst ist Ausdruck des Geistes eines Landes. Wenn man in einer anderen Kategorie denkt, einen Staat nicht als einen homogenen Block zu fassen, sondern jedes einzelne ihn bildende Individuum in den Fokus zu rücken, wäre es deutlich simpler und weniger abstrakt sich auf die Kunst zu beziehen, die von einer gewissen Gruppe von Menschen geschaffen wird. Diesen Teil der Gesellschaft nicht weiter zu unterstützen wäre in etwa gleichbedeutend mit der Einschränkung ihres Seins. In einer Zeit, in der der Konsum das alles bestimmende Diktum darstellt, ist es umso wichtiger diese weitere, künstlerisch angehauchte Facette des Menschen hervorzuheben.

Ich selbst habe seit meinem Verlassen Mexikos festgestellt, dass die mexikanische Kultur bloß in ausgewählten Kreisen rezipiert wird und angesehen ist, hauptsächlich im gut ausgebildeten Milieu. Im Umfeld weniger schulisch und akademisch gut Ausgebildeter sieht es so aus, dass mexikanische Künstler nicht nur nicht bekannt sind, selbst eine offen zur Schau getragene Abneigung des Mexikanischen steht ihnen entgegen.

Als ich mich mit diesem Problem direkt konfrontiert sah (es ist nicht dasselbe sich der Thematik aus der Ferne via Radio, Zeitungen oder Fernseher anzunähern) entschied ich mich gegen diese Auswüchse einer feindlichen Mentalität einzutreten, doch dies geschieht nur, wenn jeder einzelne von uns sich ihr entgegenstellt.

Daher begann ich mit der Redaktion der zweisprachigen Zeitschrift Literal, um einen Dialog zwischen einzelnen Kulturen anzustreben und ein Medium zu schaffen, das den Reichtum unseres künstlerischen Schaffens im Ausland eine Plattform anbietet. So möchte ich dem Anspruch nachkommen, dass jedes Individuum etwas beitragen kann, um den Reichtum und die Vielfalt unseres mexikanischen Geistes in der anglophonen Welt und darüber hinaus zu präsentieren. Dies geht einher mit der Notwendigkeit, die Kultur und Kunst Mexikos aus dem Ausland heraus zu unterstützen. Hier setzt die Arbeit des Mexican Cultural Centre (MCC) an: Im Ausland sitzend, vollkommen unabhängig von der Entfernung nach Mexiko, gelingt es dieser Verantwortung nachzukommen und unser Anliegen voran zu treiben.


*Rose Mary Salum ist Schriftstellerin und Begründerin der zweisprachigen Zeitschrift Literal, Latin American Voices, die in den Vereinigten Staaten von Amerika publiziert wird. Sie ist Autorin der Kurzgeschichten “El agua que mece el silencio” (Vaso Roto Ediciones, 2016), “Delta de las arenas. Cuentos árabes, cuentos judíos” (International Latino Book Award; Vigía, 2015, Literal Publishing, 2013) und “Entre los espacios” (Tierra Firme, 2002). Für ihr literarisches Schaffen erhielt sie den Premio Interamericano “Carlos Montemayor”2017, den Preis Author of the Year 2008 vom Hispanic Book Festival, den Classical Award der St. Thomas Universität und eine offizielle Anerkennung ihres Schaffens durch den Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie arbeitet zusammen mit der Academia Norteamericana de la Lengua und ist Lehrstuhlinhaberin an der Rice University, Houston, USA. Für zusätzliche Informationen: http://literalmagazine.com/

** Sven Ehlert ist Lehrer für die Schulfächer Spanisch und Geschichte an einer deutschen Schule. Er studierte an der Universität Duisburg-Essen und neben seiner Lehrtätigkeit an einem Gymnasium beschäftigt er sich mit einem Dissertationsprojekt über die Entwicklung von Fußballvereinen im franquistischen Spanien. Er ist Mitglied des beratenden Beirates des Mexican Cultural Centre (MCC), Vereinigtes Königreich. 

Film und Kino als mildes Mittel in der Außenpolitik

Von David Martínez Flores*

Übersetzung vom Spanischen ins Deutsche von Sven Ehlert**


David Martínez Flores führt Regie für den Gastbeitrag Mexikos beim Raindance Film Festival, Vereinigtes Königreich. Foto: Daniel Kok.

Kulturelle Güter im Ausland fungieren oftmals als mildes Mittel eines Landes im Ausland, um den eigenen Bekanntheitswert zu steigern. Hierbei wird direkt der politische und wirtschaftliche Sektor durch die Kommunikationsmedien bedient. Diesen Weg zu beschreiten stellt für Mexiko eine praktische und dauerhaft sinnvolle Tätigkeit dar, bei der gleichzeitig eine Vielzahl an Projekten diverser Künstler und Produzenten unterstützt und breitenwirkend platziert werden können und sollen.

Wir streben eine wachsende Zahl derartiger Unterstützungen an. Unsere dezentrale Lage in England gilt es hierbei zu überwinden. Daher streben wir diverse Initiativen an, um exakt diese Problematik zu beheben und der Notwendigkeit nachzugehen, mexikanische Kinoproduktionen breitenwirkend zu platzieren.

Zuletzt ist es gelungen auf nationalen Plattformen cineastischen Kulturgüter aus Mexikos zu platzieren. Hierbei wird die hervorragende Qualität dieser Filme deutlich, Kritik und Resonanz fielen positiv aus. Mexiko kann Kino! Dieses Talent mexikanischer Künstler im Filmgeschäft verschaffte Mexiko die Präsenz auf internationalen Festspielen höchsten Ranges.

Das nationale Filmgeschäft wandelte sich in ein potentes Medium, das eng verknüpft ist mit der Erzeugung nationaler Selbstwahrnehmung. Kulturgüter einer Nation erzeugen stets eine vorgestellte Welt ihrer selbst, eine Form eines Abbildes (Anderson, 1983). Hier wird die Rolle des Kinos exponiert, das aufgrund seiner Breitenwirkung in einer vernetzten und globalisierten Welt diese abgebildeten Werte hinaus transportiert in die Welt.

Diese auf der Leinwand generierte vorgestellte Gemeinschaft agiert sowohl extern, als auch intern. Dies soll bedeuten, dass das Kino als aktiver Konstrukteur selbst agiert, gleichzeitig die hier erzeugten Ideen die Betrachter direkt beeinflusst und Fremd-und Selbstbilder hervorruft oder wiederspiegelt.

Diese Beziehung zwischen der Konstruktion von nationaler Identität und dem nationalen Kino stellt den Ausgangspunkt der Bemühungen einer weitreichenden Platzierung mexikanischer Produktionen im Vereinigten Königreich dar. Hierfür sind Plattformen internationalen Renommees nötig, um im Ausland ausreichend rezipiert zu werden.

Wir unterstützen durch die Partizipation bei diversen Projekten und Initiativen der mexikanischen Gemeinde im Vereinigten Königreich dieses Vorhaben. Gleichzeitig unterstützen wir durch unsere Tätigkeit auf kulturellem Felde die Außenpolitik des Staates Mexiko. Die Unterstützung der vorgestellten Gemeinschaft Mexikos sollte ein gemeinsames Projekt aller Kräfte darstellen, um so die Kraft der Kultur und im speziellen des Kinos als Katalysator außenpolitischen Einflusses zu bündeln.


* David Martínez Flores Masterabschluss in Filmwissenschaften an der Universität in Leicester, Vereinigtes Königreich. Er führt Regie für den mexikanischen Gastbeitrag beim Raindance Film Festival, Vereinigtes Königreich. Außerdem berät er cineastische Projekte der mexikanischen Botschaft im Vereinigtes Königreich.

** Sven Ehlert ist Lehrer für die Schulfächer Spanisch und Geschichte an einer deutschen Schule. Er studierte an der Universität Duisburg-Essen und neben seiner Lehrtätigkeit an einem Gymnasium beschäftigt er sich mit einem Dissertationsprojekt über die Entwicklung von Fußballvereinen im franquistischen Spanien. Er ist Mitglied des beratenden Beirates des Mexican Cultural Centre (MCC), Vereinigtes Königreich.  

Mexikanische Digital-Diplomatie unter den Besten der Welt

Von Eduardo Estala Rojas*

Übersetzt aus dem Spanischen ins Deutsche von Sven Ehlert**


Eduardo Estala Rojas, Gründungsmitglied und seither Leiter des Mexican Cultural Centre (MCC), Vereintes Königreich. Fotografie: Regionalmuseum in Guanajuato Alhóndiga de Granaditas, Mexiko.

Das Mexican Cultural Centre (MCC), das am 16. September 2013 in der englischen Stadt Nottingham gegründet wurde, ist das erste ehrenamtlich agierende und in Großbritannien registrierte virtuelle Zentrum, das sich zur Aufgabe erklärt hat, die mexikanische Kultur zu verbreiten. Dies geschieht im Rahmen internationaler Zusammenarbeit bei akademischen, kulturellem und künstlerischen Projekten. Der Beirat des MCC setzt sich zusammen aus Adriana E. Vera Pérez, Antonio Galván García, Carlos Jaime, Roma Díaz und Sven Ehlert.

Auf unserer Homepage veröffentlichen wir Artikel, Reportagen, Poesie, Kurzgeschichten, Essays, Übersetzungen und Bücher. Außerhalb der virtuellen Welt organisieren wir Seminare, akademische Konferenzen, Kolloquia, Buchvorstellungen, Filmvorführungen in Universitäten, Museen, Sprach- und Kulturzentren und auf Büchermessen. All unsere Tätigkeiten und Inhalte unterliegen einem hohen Qualitätsanspruch. Wir haben uns der Wissenschaft, Technologie und mexikanischen Kultur verschrieben und uns zum Ziel gesetzt, diese einem breiten Publikum zu präsentieren.

Wir kollaborieren mit der Academia Mexicana de Lógica (AML, Mexikanische Akademie der Logik), Mexiko; The London Latin American Film Festival (LLAFF), Vereinigtes Königreich; Latin American House (LAH), Vereinigtes Königreich; Der Gesellschaft mexikanischer Studierender in Edinburgh, Schottland (MexSoc UoE); der französischen Allianz in Guanajuato, Mexiko; der Universität von Guanajuato (Fakultät der hispanischen Schriften und Literaturen, der Fakultät der Philosophie und der Historischen Fakultät) Mexiko; dem Centro Cultural Tijuana (Kulturzentrum), México; Instituto Cultural de León (Kulturzentrum), México.

Gemäß der dreizehnten Studie über die Gewohnheiten der Internetnutzer in Mexiko aus dem Jahre 2017 des Verbandes Internet.mx gab es allein in Mexiko 70 Millionen Internetnutzer im Jahre 2016, dies entspricht etwa 63% der Gesamtbevölkerung. In der Publikation „El español: una lengua viva. Informe 2017“ (Die spanische Sprache. Eine lebendige Sprache. Bericht 2017) des Instituto Cervantes aus Spanien wird konstatiert, dass nur Mexiko als einzig spanischsprachiges Land unter den zwanzig größten Nationen nach Internetnutzern zu finden ist. Die spanische Sprache ist die am zweithäufigsten verwendete Sprache auf den Social Media-Plattformen Twitter und Facebook. Gleichwohl geht aus einer Veröffentlichung der Plattform on-line hervor, dass Mexiko sich unter den ersten zehn von insgesamt 210 Ländern befindet, die das Internet gekonnt als Mittel für Diplomatie einsetzt.

Aufgrund dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse aus den Jahren 2016 und 2017 der Asociación de Internet.mx, dem Instituto Cervantes aus Spanien und der Publikation Digital Diplomacy Live der Onlineplattform on-line sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass unsere seit nunmehr vier Jahren ausgeübte Tätigkeit als digitales Medium zur Verbreitung der mexikanischen Kultur im Ausland über das Internet zu legitimieren ist.

Wir sind das einzig virtuelle mexikanische Zentrum dieser Art auf dem Globus, das sich zum Ziel setzt, Mexiko akademisch und wissenschaftlich zu beleuchten und die Erkenntnisse leicht zugreifbar einem breiten Publikum zur Verfügung zu stellen. Außerdem soll die internationale Kommunikation, die digitale Diplomatie, technische Innovationen und der Gebrauch von Social Media-Plattformen verknüpft und vorangetrieben werden.

Zwischen 2013 und 2018 wurde unser Portal aus über 100 Ländern aufgerufen und zählt momentan 308 qualitativ hochwertige Beiträge. Hierzu zählen Übersetzungen in sieben Sprachen, 120 Kollaborationen aus über 30 Tätigkeitsbereichen, vier publizierte E-books, 120 Erwähnungen in Presseerzeugnissen, 77 Veranstaltungen an Universitäten, Museen, Sprachschulen, Kulturzentren und Buchmessen, 77 Seminare, Kultur-und-Sprach-Werkstätten, sowie 77 internationale Ehrungen für die Arbeit unserer Institution.

Konsultierte Studien:


* Eduardo Estala Rojas, Gründungsmitglied und seither Leiter des Mexican Cultural Centre (MCC), Vereintes Königreich.

** Sven Ehlert ist Lehrer für die Schulfächer Spanisch und Geschichte an einer deutschen Schule. Er studierte an der Universität Duisburg-Essen und neben seiner Lehrtätigkeit an einem Gymnasium beschäftigt er sich mit einem Dissertationsprojekt über die Entwicklung von Fußballvereinen im franquistischen Spanien. Er ist Mitglied des beratenden Beirates des Mexican Cultural Centre (MCC), Vereinigtes Königreich.